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Pressemeldungen

Pressemitteilungen 2012

Hier finden Sie die Pressemitteilungen, die 2012 von den Stadtwerken Düsseldorf herausgegeben wurden.

Die einzelnen Pressemitteilungen sind chronologisch absteigend sortiert. Durch einen Klick auf die grau hinterlegte Headline öffnet sich der eigentliche Pressetext.


Mai 2012

Düsseldorf erhält das effizienteste Erdgaskraftwerk der Welt

Stadtwerke Düsseldorf wählen Siemens für den Anlagenbau aus

(Düsseldorf – 16.05.2012) Nachdem Ende letzten Jahres der Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf den Bau eines Gas- und Dampfturbinenkraftwerks beschlossen hatte, geben die Stadtwerke Düsseldorf nun bekannt, dass die Firma Siemens AG den Zuschlag für die Errichtung erhalten soll. Das Kraftwerk soll ab 2016 am Standort Lausward im Düsseldorfer Hafen besonders umweltschonend Strom und Fernwärme erzeugen. Bei der Ausnutzung des Brennstoffes für die reine Stromerzeugung wird es aus heutiger Sicht einen neuen Weltrekord aufstellen. „Es spricht für unser Unternehmen und die vielen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass es uns gemeinsam mit unseren Partnern und Gesellschaftern EnBW und Landeshauptstadt Düsseldorf gelungen ist, dieses anspruchsvolle Projekt zu diesem Ergebnis zu führen“, erklärt Dr. Udo Brockmeier, Vorstandvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf.

Um die Effizienz noch weiter zu erhöhen, nutzen die Stadtwerke Düsseldorf durch das Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung die Restwärme der Stromproduktion, um sie in Form von Fernwärme an die Kunden weiterzugeben. Damit kann der Gesamtnutzungsgrad auf bis zu 85 Prozent erhöht werden. „Das neue Erdgaskraftwerk erfüllt passgenau die Anforderungen, die die Energiewende an Düsseldorf stellt, insbesondere im Hinblick auf Klimaschutz und Versorgungssicherheit“, so Brockmeier, der sich auch mit dem Ergebnis der Ausschreibung sehr zufrieden zeigt und ergänzt: „Mit seiner Erfahrung und seinem überzeugenden Anlagenkonzept ist Siemens für uns der richtige Partner, um dieses High-Tech-Projekt erfolgreich durchzuführen.“

Platz für das neue Kraftwerk wurde bereits geschaffen: Im März haben die Stadtwerke die sogenannte Baufeldfreimachung vorangetrieben und beispielsweise mehrere "ausgediente" Filtertürme der ehemaligen Rauchgasreinigung auf dem Kraftwerksgelände gesprengt.

Nach Unterzeichnung der Verträge für den Bau des neuen Kraftwerks werden die Stadtwerke Düsseldorf und die Projektbeteiligten in wenigen Wochen bei einem Pressetermin die Einzelheiten des Projekts der Öffentlichkeit vorstellen.


April 2012

(Düsseldorf – 25.04.2012) Wegen eines Wasserrohrbruchs am 23. April im Kreuzungsbereich der Bernburger- und Rütgerstraße musste die rechte, stadteinwärtsführende Richtungsfahrbahn der Bernburgerstraße gesperrt werden.

Mitarbeiter der Netzgesellschaft der Stadtwerke Düsseldorf konnten im Laufe der Nacht die Reparaturarbeiten abschließend durchführen und die Versorgung der Anwohner sicherstellen.
Die Wiederherstellung der Straßendecke wird voraussichtlich bis zum Beginn der kommenden Woche dauern.

Wir bitten um Verständnis für die entstandenen Beeinträchtigungen.

Düsseldorf als Modellregion für die Energiewende an Wirtschafts­standorten

Stadtwerke Düsseldorf mit solidem Ergebnis für 2011

(Düsseldorf – 23.04.2012) Im vergangenen Jahr haben die Stadtwerke Düsseldorf mit einem integrierten Energiekonzept die Weichen für die nachhaltige Energieversorgung Düsseldorfs gestellt. Die wichtigsten Komponenten hierbei: der Bau eines höchst­effizienten Gas- und Dampfturbinenkraftwerks am Standort Lausward, der Ausbau des linksrheinischen Fernwärmenetzes, Ausbau und Integration erneuerbarer Energien und Wärmespeicher sowie die Nutzung industrieller Abwärme. „Unser Ziel ist, eine urbane Energieinfrastruktur mit wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Energieangeboten sowie einem Höchstmaß an Versorgungssicherheit für unsere Kundinnen und Kunden zu gewährleisten“, so Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf. Für das Geschäftsjahr 2011 legen die Stadtwerke Düsseldorf solide Zahlen vor: Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um knapp 17 Millionen Euro auf 107 Millionen Euro. Der Stromverkauf stieg 2011 auf 15.481 Millionen Kilowattstunden (kWh) (2010: 12.480 Millionen kWh). Witterungs­bedingt war der Absatz von Erdgas und Fernwärme rückläufig: Im vergangenen Jahr wurden 5.479 Millionen kWh abgesetzt (2010: 6.097 Millionen kWh); bei Fernwärme sank der Absatz auf 1.169 Millionen kWh (2010: 1.378 Millionen kWh). Der Trink­wasserverbrauch erhöhte sich leicht von 54 (2010) auf 57 (2011) Millionen Kubikmeter.

Zu dem positiven Geschäftsergebnis hat ein bis zum Jahr 2020 ausgelegtes Effizienz­programm beigetragen, das die Marktposition der Stadtwerke Düsseldorf nachhaltig sichern soll. „Hierbei geht es nicht nur um Einsparungen, im Gegenteil: Entscheidend sind Investitionen in Zukunftsprojekte, wie etwa das Erdgaskraftwerk auf der Lausward, in Erneuerbare Energien, aber auch in neue Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden. Je effizienter wir arbeiten, desto mehr können wir in unsere Zukunft investie­ren“, erläutert Brockmeier.

Mit der im vergangenen Jahr vorgestellten Energiestrategie stößt das Unternehmen auf breiten Konsens: „Aus der Politik, von Umweltverbänden, von Vertretern der Wirtschaft, aber auch von Bürgerinnen und Bürgern wird uns ein hohes Maß an Zuspruch für unser Konzept für den Umbau des Energiesystems in unserer Region entgegengebracht. Wir schlagen damit die Brücke hin zum Ziel der Landeshauptstadt Düsseldorf, im Jahr 2050 klimaneutral zu sein“, führt Brockmeier fort. Viele Fachleute, darunter aus dem NRW-Umweltministerium, sehen Düsseldorf auf dem Weg zur Modellregion für die Energiewende an Wirtschaftsstandorten.

Mit dem Beschluss des Aufsichtsrates für den Bau eines Erdgaskraftwerks auf der Lausward sind die Stadtwerke Düsseldorf bei der Umsetzung ihres Konzeptes einen entscheidenden Schritt weiter gekommen: „Fortschrittliche Kraftwerkstechnik in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist heute eines der umweltschonendsten Verfahren, um die Angebotsschwankungen der Erneuerbaren Energien auszugleichen. Das neue Erdgas­kraftwerk, das im Jahr 2016 an den Start gehen wird, erfüllt passgenau die Anforde­rungen, die die Energiewende an uns stellt“, so Brockmeier. Bei der reinen Stromer­zeugung soll die Anlage einen Wirkungsgrad von mehr als 60 Prozent erreichen. Um die Effizienz noch weiter zu erhöhen, leiten die Stadtwerke im Rahmen der KWK die Abwärme des Kraftwerks den Kunden in Form von Fernwärme zu. Damit kann der Gesamtnutzungsgrad auf bis zu 85 Prozent erhöht werden.

Auch beim Fernwärme-Ausbau sind die Stadtwerke Düsseldorf im Plan: Bereits Ende vergangenen Jahres startete die Verlegung von Fernwärmeleitungen in den links­rheinischen Stadtteilen. Im Sommer 2012 beginnt der Bau eines Dükers unter dem Rhein hindurch, über den die linksrheinischen Stadtteile mit Fernwärme versorgt werden. Zurzeit werden rund 4.350 Meter Fernwärmeleitungen in den Stadtteilen Heerdt und Oberkassel verlegt, bereits Ende 2012 werden dort die ersten Kunden – zum Beispiel Vodafone mit seinem hochmodernen Campus – Fernwärme beziehen. Da für die Düsseldorfer Fernwärme kein zusätzlicher Brennstoff eingesetzt werden muss, wird ihr der Primärenergiefaktor 0 zugeordnet. Die Fernwärme ermöglicht dabei die Einhaltung der Energieeinsparverordnung (EnEV) mit einem für die Gebäudeeigen­tümer geringeren technischen und ökonomischen Aufwand und trägt damit zu einer Wertsteigerung der Gebäude bei.

Noch im Planungsstadium befindet sich ein gemeinsames Projekt mit dem Hagener Unternehmen enervie zur Errichtung eines 200 bis 400 Megawatt starken Pump­speicherkraftwerks im Sauerland. „Überproduktionen von Strom aus Erneuerbaren Energien sollen zukünftig nicht mehr ungenutzt bleiben. Eine Lösung bietet der Einsatz von Pumpspeicherkraftwerken, die sehr kurzfristig sowohl Energie aufnehmen als auch abgeben können. Zusammen mit unserem flexibel steuerbaren neuen Erdgaskraftwerk und unseren Bestandsanlagen könnten wir mit diesem Projekt einen erheblichen Beitrag zur Versorgungssicherheit in unserer Region leisten“, erläutert Brockmeier die Pläne seines Unternehmens.

Mit ihrer Tochter Grünwerke treiben die Stadtwerke Düsseldorf den Ausbau größerer regenerativer Projekte, wie beispielsweise die im Dezember letzten Jahres in Betrieb genommene Photovoltaikanlage auf dem Gelände des Flughafens, voran. Die Anlage erzeugt bis zu zwei Millionen Kilowattstunden Energie pro Jahr. Damit trägt sie zu einer jährlichen CO2-Einsparung von rund 700 Tonnen bei. Die erzeugte Energie reicht aus, um den Strombedarf von 570 Vier-Personen-Haushalten zu decken. Seit Gründung des Tochterunternehmens vor knapp zwei Jahren hat die „grüne Tochter“ der Stadtwerke bereits viele Projekte, besonders im Bereich der Photovoltaik und der Windkraft, erfolgreich umgesetzt. Im vergangenen Jahr wurden vier große Photovoltaik-Dachanlagen in Düsseldorf gebaut und in Betrieb genommen. Darüber hinaus konnten die Grünwerke Potenzialflächen für zukünftige Windprojekte sichern, die Umsetzung weiterer Windprojekte in 2012 ist in Vorbereitung. Aktuell umfasst das Portfolio der Grünwerke 10 Megawatt Windenergie und 7 Megawatt Photovoltaik.

Auch Privathaushalte profitieren von den Entwicklungen auf dem Energiemarkt: Die Stadt sowie deren Bürgerinnen und Bürger werden von den Stadtwerken Düsseldorf beim Errichten von kleinen regenerativen Anlagen unterstützt. Das Angebot reicht von neutraler Energieberatung zur Nutzung nachhaltiger Energieproduktion bis zur Förderung von Sonnenkollektor- oder Wärmepumpenanlagen. Auch vor Ort stehen die Energieberater Rede und Antwort und untersuchen technische und wirtschaftliche Voraussetzungen für regenerativen Energieeinsatz.

Zentrales Element des Umbaus des Energiesystems in Düsseldorf ist die Integration der lokalen Gegebenheiten mit den Anforderungen der Kunden. „Entscheidend ist hierbei der enge Kontakt zu unseren Kunden und ihren Bedürfnissen: Nur Produkte, Dienstleistungen und Angebote, die wir ‚aus Kundensicht‘ heraus entwickeln, können zukünftig am Markt bestehen. Unsere Kunden wünschen Bewegung auf dem Energiemarkt und für viele gehört die Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen unbedingt dazu, Selbstbestimmtheit in Energiefragen wird immer wichtiger. Diesem ‚Trend‘ tragen wir Rechnung und wollen für unsere Kunden ein Partner auf Augenhöhe sein&kdquo;, beschreibt Uwe Benkendorff, Vorstand für Vertrieb und Finanzen, das Kundenverständnis des Unternehmens. „Dass wir auf einem guten Weg sind, zeigen unsere Kundenzahlen: Trotz der in der Landeshauptstadt enormen Konkurrenz durch immer neue Anbieter konnten wir unsere Kundenzahlen stabil halten“, so Benkendorff weiter.

Auch der Umgang mit einer immer älter werdenden Gesellschaft und die entsprechen­den Auswirkungen auf die Altersstruktur der Belegschaft sowie der sich abzeichnende Fachkräftebedarf stellt für die Entwicklung der Stadtwerke Düsseldorf ein Zukunfts­thema von besonderer Relevanz dar. Viele Fachleute sehen in den sich abzeichnenden dramatischen Auswirkungen auf die Unternehmen eine der zentralen Management­aufgaben für die Sicherung des mittel- und langfristigen Unternehmenserfolges. „Aus heutiger Sicht werden im Jahr 2020 rund 70 Prozent unserer Belegschaft über 50 Jahre alt sein. Bereits diese Kennzahl dokumentiert, welche Tragweite die Auswirkungen des demografischen Wandels hat und wie groß der Handlungsbedarf ist“, erklärt Rainer Pennekamp, Vorstand für Personal und Infrastruktur. Neue Arbeitszeitmodelle sowie flexible Regelungen für den Übergang in den Ruhestand sind hierbei zwei der wichtigsten Ansatzpunkte der Stadtwerke. „Im Mittelpunkt unserer Überlegungen stehen die individuelle Lebensplanung der Mitarbeiter und die sich daraus ergebenden Bedürfnisse. So hat ein junger Familienvater andere Bedürfnisse als eine gutver­dienende, kinderlose Mitarbeiterin mittleren Alters oder ein gesundheitlich einge­schränkter Kollege vor dem Ruhestand. Wir wollen damit nicht nur alternsgerechtes Arbeiten ermöglichen, sondern mit Blick auf den Fachkräftemangel auch ein attraktiver Arbeitgeber sein“, so Pennekamp weiter.

Die Stadtwerke Düsseldorf haben im vergangenen Jahr die Elektromobilität in Düsseldorf weiter vorangetrieben. Die Infrastruktur wurde wie geplant ausgebaut, sodass aktuell rund 40 Ladestationen in der Landeshauptstadt zur Verfügung stehen.

In Anknüpfung an das abgeschlossene Projekt „E-mobil NRW“ wird in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf und einem CarSharing-Unternehmen das Projekt „E-Carflex Business“ gestartet. Schwerpunkt ist hierbei die effiziente Fuhrpark- und Flottengestaltung basierend auf Elektromobilität, um den Auslastungsgrad der elektrischen Fahrzeuge deutlich zu erhöhen.

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen 2011:

 20112010
* Unterschied durch Überleitung von rund 620 Beschäftigten in die Netz GmbH
Stromverkauf (Mio. kWh)15.48112.480
Erdgasverkauf (Mio. kWh)5.4796.097
Fernwärmeverkauf (Mio. kWh)1.1691.378
Wasserverkauf (Mio. )5754
Umsatzerlöse Mio. €1.7591.658
Konzessionsabgabe Mio. €5253
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Mio. €10790
Cashflow Mio. €116157
Anlagevermögen Mio. €579681
Bilanzsumme Mio. €928907
Personalstand (jeweils zum 31.12.)1.822 *2.542

Pilotprojekt: Stromnetze sollen „smart“ werden

„Intelligente Zähler“ helfen beim Stromsparen

(Düsseldorf – 12.04.2012) Im April startet ein gemeinsames Projekt der Stadtwerke Düsseldorf und ihrer Tochtergesellschaft Stadtwerke Düsseldorf Netz GmbH, dem Netzbetreiber in der Landeshauptstadt: Das „Powerline-Projekt“ beinhaltet den für die Kunden kostenlosen Einbau von Zählern der neuesten Generation bei rund 450 Privathaushalten in Düsseldorf-Flingern. Neu an dem Projekt ist, dass die notwendig werdende Übertragung der Daten über das Stromnetz der Stadtwerke Düsseldorf Netz GmbH vorgenommen wird, statt wie bislang über individuelle Mobilfunkverbindungen. Die verschlüsselten Messdaten werden direkt über die Nieder- und Mittelspannungsnetze transportiert. Der Betrieb des Stromnetzes wird dabei in keiner Weise beeinträchtigt. Durch die Breitband-Powerline-Technik ist eine flächendeckende Kommunikationsinfrastruktur zugänglich, die für verschiedenste Anwendungen nutzbar gemacht werden kann. Im Pilot-Projekt soll neben der Kommunikation mit den „Smart Metern“, den intelligenten Zählern, auch der Austausch von Informationen mit Photovoltaikanlagen, intelligenten Ortsnetzstationen und Ladesäulen für Elektrofahrzeugen untersucht werden. So können zukünftig die Netze zum „Smart Grid“ – ein Intelligentes Netz – werden.

Die innovativen Zähler ermöglichen den Kundinnen und Kunden, ihren Stromverbrauch über das Internet „in Echtzeit“ zu kontrollieren, Einsparpotenziale zu erkennen und somit Energie effizient zu nutzen. Der Einsatz innovativer Zähler und die Anpassung der Netze an neue Gegebenheiten auf dem Energiemarkt sind Teil der Herausforderungen, die die Energiewende mit sich bringt. Neben dem Engagement im Bereich erneuerbarer Energien oder Plänen für den Bau eines hocheffizienten Kraftwerks auf der Lausward stellen die Entwicklungen im Bereich der Messtechnik und Datenübertragung über vorhandene Netze einen weiteren Baustein des Energieversorgers für den Umbau des Energiesystems in Düsseldorf dar.

Das Pilotprojekt läuft zunächst bis Ende des Jahres. Die von dem Zähleraustausch betroffenen Haushalte werden von der Stadtwerke Düsseldorf Netz GmbH per Anschreiben informiert. Rückfragen sind telefonisch unter der Nummer 0211/8216389 möglich.

Die Energieberatung der Stadtwerke Düsseldorf berät – unabhängig vom Verlauf des Projektes – über Einsparpotenzial beim Einsatz von Energie. Infos hierzu gibt es im Internet unter www.swdag.de/privatkunden/energieberatung oder telefonisch unter 0211/8212121.

(Düsseldorf – 11.04.2012) Ökostrom-Kunden der Stadtwerke Düsseldorf beziehen nicht nur Strom, der besonders klimaschonend erzeugt wird, sondern können ab sofort ihre eigene Energie umweltschonend einsetzen – auf einem Mietfahrrad von „nextbike“. Bezieher von Ökostrom können bis Ende des Jahres täglich eine halbe Stunde kostenfrei ein „nextbike“-Rad nutzen.

Bereits im vierten Jahr unterstützen die Stadtwerke Düsseldorf dieses Angebot mit Rädern im Stadtwerke-Design. Mit mehreren hundert Mietfahrrädern, über 40 Fahrradverleihstationen im Innenstadtbereich und mehr als 30.000 Fahrten im Jahr leistet „nextbike“ einen beträchtlichen Beitrag zum Umweltschutz in Düsseldorf.

Mehr zu den Standorten und Anmeldebedingungen bei „nextbike“ gibt es im Internet unter: www.nextbike.de .
Interessierte finden Infos rund um den „Naturrhein“-Ökostrom der Stadtwerke Düsseldorf unter www-swd-ag.de .


März 2012

(Düsseldorf – 19.03.2012) Von den Streikmaßnahmen des öffentlichen Dienstes am kommenden Mittwoch sind auch die Stadtwerke Düsseldorf betroffen. So ist das Call-Center nicht erreichbar und das Kundenzentrum am Höherweg 100 bleibt geschlossen.
Die Versorgung der Bevölkerung mit Strom, Gas, Fernwärme und Trinkwasser ist sichergestellt; ebenso werden die Notdienste ohne Einschränkung im Dienst sein.

Platz für Düsseldorfs Energiezukunft:

Stadtwerke Düsseldorf sprengen Filter am Kraftwerksgelände

(Düsseldorf – 10.03.2012) Der Rückbau der sogenannten Koksfilter ist im Hinblick auf die Planungen für den Neubau eines Erdgaskraftwerks an der Lausward notwendig geworden. Die Filtertürme stammen aus der Zeit, als das Kraftwerk an der Lausward noch mit Steinkohle befeuert wurde. Die Kohleverstromung endete in Düsseldorf bereits im Jahr 2003.

Das neue, umweltschonende Erdgaskraftwerk ist Bestandteil eines umfassenden Energiekonzeptes der Stadtwerke Düsseldorf, um die zukünftige Strom- und Wärme­versorgung umweltfreundlich, sicher und zu bezahlbaren Preisen zu gestalten. Das Konzept umfasst neben der neuen Anlage am Standort Lausward den Ausbau der umweltfreundlichen Fernwärme und der dezentralen Erzeugung durch den Einsatz Erneuerbarer Energien sowie Wärmespeicher und die Nutzung industrieller Abwärme.

Als eines der weltweit modernsten Heizkraftwerke soll das neue Kraftwerk ab 2016 klimaschonend Strom und Fernwärme erzeugen. Bei der reinen Stromerzeugung wird die leistungsstarke Anlage einen Wirkungsgrad von mehr als 60 Prozent erreichen. Der Wirkungsgrad beschreibt die Menge der abgegebenen Energie im Verhältnis zum eingesetzten Brennstoff. Um die Effizienz noch weiter zu erhöhen, leiten die Stadt­werke im Rahmen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) die Abwärme des Kraftwerks den Kunden in Form von Fernwärme zu. Damit können sie den Gesamtnutzungsgrad auf bis zu 85 Prozent erhöhen. Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen bei Umbauten von Gebäuden oder Neubauten Anlagen für Erneuerbare Energien einge­setzt werden. Die aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung gewonnene Düsseldorfer Fernwärme hat einen Primärenergiefaktor von 0,00 und kann daher alternativ gesetzes­konform zum Einsatz kommen. Fortschrittliche Kraftwerkstechnik in Kraft-Wärme-Kopplung ist das umweltschonendste Verfahren, um die Angebotsschwankungen der Erneuerbaren Energien auszugleichen und in Zeiten, in denen regenerative Energien nicht ausreichend zur Verfügung stehen, die Versorgung zu sichern.

Details zur Sprengung:

Insgesamt kommen 160 Kilogramm Sprengstoff zum Einsatz, die in 300 „Spreng­löchern“ mit einem Durchmesser von jeweils 4 cm in den 4 Filtertürmen platziert werden. Zunächst erfolgt die Sprengung von Block „B“ mit zwei Filtertürmen, die in Richtung Außenparkplatz fallen. Anschließend wird Block „D“ gesprengt, der ebenfalls zwei Filtertürme umfasst. Fallrichtung ist hier die Fläche der ehemaligen Rauchgas­reinigungsanlagen. Die Sprengung wird von der Firma „Sprengtechnik Gelderland“ aus Geldern durchgeführt.

(Düsseldorf – 08.03.2012) Im Vorfeld der Oberflächenerneuerung in der Altstadt müssen die Stadtwerke im Bereich der Mittelstraße 10 bis 20 / Carlsplatz 18 die Gas-, Wasser- und Stromversorgungsleitungen erneuern.

Aus verkehrstechnischen Gründen und in Abstimmung mit dem Amt 66 werden die Arbeiten ab Montag, dem 12. 03. 2012 jeweils in der Zeit von 20:30 bis 06:00 Uhr durchgeführt. Die Dauer der Maßnahme ist aktuell nicht einzuschätzen, da die Beschaffenheit des Untergrunds nicht bekannt ist. Sobald nähere Erkenntnisse vorliegen, werden die Stadtwerke erneut informieren.

Die Stadtwerke bitten um Verständnis.

Rückbaumaßnahme am Kraftwerk Lausward:

Stadtwerke Düsseldorf sprengen Filter am Kraftwerksgelände

(Düsseldorf – 07.03.2012) Am kommenden Samstag, 10.3.2012, findet auf dem Kraft­werksgelände der Stadtwerke Düsseldorf an der Lausward, im Düsseldorfer Hafen gelegen, die Sprengung von vier „ausgedienten“ Filtertürmen der ehemaligen Rauch­gasreinigung statt. Die 50 Meter hohen Türme werden um 11 Uhr gesprengt, die Sprengung wird insgesamt rund 30 Minuten in Anspruch nehmen.

Der Bereich um das Kraftwerk wird aus Sicherheitsgründen ab 10.30 Uhr großräumig gesperrt. Zwischen 10.30 Uhr und ca. 11.45 Uhr ist die Zufahrt zum Kraftwerk Laus­ward, „Auf der Lausward 75“, weder über die Straße „Am Fallhammer“ noch über die „Bremer Straße/Hamburger Straße“ möglich. Der Fuß- und Radweg unterhalb des Kraftwerks entlang des Rheinufers ist in dieser Zeit ebenfalls gesperrt.

Ende März 2012 werden vier weitere Filtertürme gesprengt, die sich ebenfalls in zwei Blöcken befinden. Hierzu erfolgt eine separate Information.

Hintergrund:

Der Rückbau der sogenannten Koksfilter ist im Hinblick auf die Planungen für den Neubau eines Erdgaskraftwerks an der Lausward notwendig geworden. Die Filtertürme stammen aus der Zeit, als das Kraftwerk an der Lausward mit Steinkohle befeuert wurde.


Februar 2012

(Düsseldorf – 13.02.2012) Forschung und qualifizierter Nachwuchs sind weiterhin Top-Themen bei Unternehmen. Aus diesem Grund begleiten die Stadtwerke Düsseldorf gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf (IHK) als Paten auch in diesem Jahr den Wettbewerb „Jugend forscht“ in Düsseldorf. Am Mittwoch, dem 15. Februar 2011, öffnen die Stadtwerke Düsseldorf zwischen 14.30 Uhr und 16.30 Uhr erneut ihre Turbinenhalle am Höherweg 100, um die Forschungsergebnisse des diesjährigen Regionalwettbewerbs „Jugend forscht“ zu präsentieren.

Die Nachmittagsveranstaltung ist offen „für jedermann“. Wer sich für Dämmmaterial aus Altpapier, Lucky Luke im Klassenzimmer oder eine DNA-Datei gegen Hundekot für eine saubere Stadt interessiert - dies sind nur einige der spannenden Themen in diesem Jahr - ist herzlich eingeladen, sich die Projekte der jungen Forscher genauer anzuschauen und mit den Kindern und Jugendlichen zu sprechen.

Gemeinsam mit der IHK Düsseldorf präsentieren die Stadtwerke Düsseldorf als Patenunternehmen die Arbeiten, von denen einige anschließend in den Landeswettbewerb „Jugend forscht“ einfließen werden.


Januar 2012

(Düsseldorf – 18.01.2012) Ende dieser Woche wird die grüne Beleuchtung, die das Kraftwerk Lausward rund zehn Jahre lang Nacht für Nacht illuminiert hat, für immer abgeschaltet.

Die alte Rauchgasreinigung, die nicht mehr verwendet wird, muss abgebaut werden, um Platz für die neue Anlage zu schaffen. Im Zuge dieses Rückbaus wird auch die Beleuchtung demontiert. Damit wird ein weiterer Schritt für das neue GuD-Kraftwerk, das an diesem Standort im Hafen errichtet werden soll, gemacht.


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